{"id":391739,"date":"2019-05-09T14:53:50","date_gmt":"2019-05-09T10:53:50","guid":{"rendered":"http:\/\/gdz.ge\/?p=391739"},"modified":"2019-06-15T22:46:23","modified_gmt":"2019-06-15T18:46:23","slug":"georgia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gdz.ge\/de\/georgia\/","title":{"rendered":"Georgien"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"http:\/\/gdz.ge\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/14-df07544ad952657c94eaf81923665a09.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-391733 alignleft\" src=\"http:\/\/gdz.ge\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/14-df07544ad952657c94eaf81923665a09.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"141\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/gdz.ge\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/246-f075ee648ae63557f0631300efb102c0.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-391732\" src=\"http:\/\/gdz.ge\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/246-f075ee648ae63557f0631300efb102c0.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"120\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lage<\/p>\n<p>Westk\u00fcste des Schwarzen Meeres. Nachbarl\u00e4nder: im Norden die Russische F\u00f6deration, im S\u00fcdosten Aserbaidschan und Armenien, im S\u00fcden die T\u00fcrkei.<\/p>\n<p>Klima<br \/>\nDie Gebirgslandschaft f\u00fchrt zu einer starken Differenzierung des Klimas. Im Allgemeinen ist der Winter im Gebirge kalt und es treten h\u00e4ufig Schneef\u00e4lle auf. Der Gro\u00dfe Kaukasus blockt den Zustrom kalter Luftmassen aus Russland ab. In der Kolchis-Ebene am Schwarzen Meer herrscht ein feuchtes, subtropisches Klima. Die Niederschlagsmengen nehmen nach Osten hin ab.<\/p>\n<p>Fl\u00e4che<br \/>\ngesamt: 69 700 qkm<\/p>\n<p>Land<br \/>\n69 700 qkm<\/p>\n<p>Landesgrenzen<br \/>\ngesamt: 1 461 km<\/p>\n<p>Grenzstaaten<br \/>\nArmenien 164 km, Aserbaidschan 322 km, Russland 723 km, T\u00fcrkei 252 km; K\u00fcste 310 km<br \/>\n(Schwarzes Meer)<\/p>\n<p>Einwohner<br \/>\n5 010 000 (gesch. Juli 2000)<\/p>\n<p>Hauptstadt<br \/>\nTbilisi (Tiflis), 1 253 000 EW<\/p>\n<p>Georgien ist eine demokratische Republik mit einem starken Pr\u00e4sidialsystem und zentralisierter Verwaltung.<br \/>\nAmtssprache ist das Georgische, das von etwa 4 Millionen menschen gesprochen wird. Es geh\u00f6rt zur s\u00fcdkaukasischen Sprachfamilie und beisitzt ein eigenes Alphabet, das seit dem 5 Jahrhundert n. Chr. Belegt, wahrscheinlich aber wesentlich \u00e4lter ist.<br \/>\nDie georgische Kultur, die die schweren Kataklysmen der Jahrhunderte ertragen hat, erh\u00e4lt ihre Eigenart noch heute. Ihre Wurzeln sind in den Archiven der altert\u00fcmlichen Geschichte der Menschheitsentwicklung zu suchen.<br \/>\nWenn wir ber\u00fccksichtigen, dass auf dem Territorium der Republik die Leichname des vor dem 1800 000 Jahren gelebten Menschen entdeckt wurde, und das \u00e4lteste kultur-historische Denkmal mit 5-6 Jahrtausenden datiert ist, wird klar, was bedeutet, die eigenartige, georgische Kultur zu ber\u00fchren und zu f\u00fchlen, die den anderen Zivilisationen nie \u00e4hnlich war, und die Kunst, die technischen Produkte des hohen Niveaus selbst\u00e4ndig schuf.<br \/>\nIn allen historischen Epochen war das Interesse f\u00fcr Georgien besonders gro\u00df. Die Mythen \u00fcber Argonauten ist ein helles Beispiel davon. Die Argonauten sind keine ersten \u00d6ffnungsvorrichtungen Georgiens. Von alters her lag Georgien auf der Kreuzung Europas und Asiens, auf dem ,,gro\u00dfen seidenen Weg\u201c.<\/p>\n<p>Mitte des 2. bis ca. Anfang des 1. Jahrhunderts vor Christus gab es zwei gro\u00dfe Stammesvereinigung \u2013 Diaochi und Kolcha in Georgien, die im 6. Jahrhundert v. Chr. In die antiken Staatsgr\u00fcndungen zweier georgischer Staaten kolchis (West-Georgien) und Iberien (Ost-Georgien) m\u00fcndeten.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter unterwarfen die R\u00f6mer das Land. Georgien erhob im jahr 327 das Christentum zur Staatreligion. Als Eroberer folgten die Perser, die Byzantiner und die Araber.<\/p>\n<p>Am Ende des 10. Jahrhunderts wurde Georgien im Goldenen Zeitalter vereint. Die Langj\u00e4hrige Abh\u00e4ngigkeit vom Byzantinischen reich wurde abgesch\u00fcttelt. Unter David dem Erbauer und K\u00f6nigin Tamar wurde Georgien zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert die st\u00e4rkste Macht in Transkaukasien. Es folgte eine mongolische Invasion unter Timur Lenk. Im 16. Jahrhundert zerfiel Georgien in die K\u00f6nigreiche Imeretien, Kachetien und Kartlien sowie f\u00fcnf F\u00fcrstent\u00fcmer, die unter osmanischen und iranischen Einfluss standen.<\/p>\n<p>1783 schloss Ostgeorgien (Kartlien-Kachetien) einen Schutzvertrag mit Russland. 1801 wurde Kartlien-Kachetien per Dekret des Zaren annektiert und sein K\u00f6nigshaus entthront. Die Regionen im Westen des Landes blieben noch ein Jahrzehnt lang staatlich unabh\u00e4ngig. Erst 1810 eroberte Russland das georgische K\u00f6nigreich Imeretien. Russland brauchte weitere 54 Jahre, um die vollst\u00e4ndige Kontrolle \u00fcber Westgeorgien zu gewinnen. Die Region Gurien wurde 1828 abgeschafft, Mingrelien 1857. Die Region Swanetien wurde zwischen 1857 und 1859 annektiert, das F\u00fcrstentum Abchasien 1864.<\/p>\n<p>Nach der Oktoberrevolution erkl\u00e4rte sich Georgien am 26. Mai 1918 unabh\u00e4ngig. Am 16. Februar 1921 wurde die Demokratische Republik Georgien von der Roten Armee besetzt und die Sowjetunion eingegleidert, zun\u00e4chst, von 1922 als Transkaukasischen SFSR, dann, nach deren Afl\u00f6sung, als georgische SSR, die bis zum Ende UDSSR im Jahre 1991 bestand.<\/p>\n<p>Die Entdeckung Georgiens bedeutet, seine Geschichte, Sitten und Br\u00e4uche, einzigartige, historische Denkm\u00e4ler, Architektur, in den Steinen belebten Ornamenten und die originelle Wandmalerei, die reichen arch\u00e4ologischen Funden und die altert\u00fcmliche Schriftsprache kennen zu lernen.<br \/>\nDie Entdeckung Georgiens bedeutet, seine Natur, Bergquellen, Fl\u00fcsse, Berge, Felder, H\u00f6hle, Spuren von Dinosaurier, nationale Parks, die mit ihren einzigartigen Flora und Fauna auf Tausende Kilometer ausgebreitet sind, zu besichtigen.<br \/>\nDie Entdeckung Georgiens bedeutet, sich mit der modernen Kultur, Poesie und der Prosa, den virtuosen Vollziehern der klassischen Musik zu ber\u00fchren, die Kunst der georgischen K\u00fcnstler zu genie\u00dfen und sich an den Volksfesten zu beteiligen.<br \/>\nDie Entdeckung Georgiens bedeutet, den georgischen Wein zu probieren, dessen Zubereitungstechnologie eine altert\u00fcmlichste in der Menschheitsgeschichte ist. Nur aus den georgischen Weinsorten wird der Wein zubereitet, wor\u00fcber von alters her, die Griechen und die Feinschmecker aus den benachbarten Staaten erstaunten. Die georgische K\u00fcche ist erstaunlich reich an verschiedenen Gerichten. Nur hier k\u00f6nnen Sie ,,Sacivi\u201d, Fleisch- und Gem\u00fcsegerichte, duftige Gew\u00fcrze und die reinen, aromatischen Fr\u00fcchte ohne D\u00fcngemittel probieren. An der Stelle k\u00f6nnen Sie auch Ihre K\u00fcche von den Rezepten der georgischen Gerichte bereichern.<br \/>\nDie Entdeckung Georgiens bedeutet, anzuschauen, wie das georgische Dorf lebt, die georgischen Traditionen des Gastempfanges und auch der religi\u00f6sen Feiertagen kennen zu lernen, die landwirtschaftlichen Zweige zu studieren, am Ernteeinbringen teilzunehmen. Agrotourismus wird Ihnen die M\u00f6glichkeit gew\u00e4hren, sich mit den Landm\u00e4nnern zu befreunden, deren Vorfahren w\u00e4hrend der Jahrhunderte das st\u00e4rkste Institut der georgischen gastfreundliche Familie schufen.<br \/>\nDie Entdeckung Georgiens bedeutet, die h\u00f6chsten Gipfeln ( \u00fcber 5000 M). Georgiens zu unterwerfen, mit dem Boot in den Fluss ,,Rioni\u201d herabzusinken, mit dem Pferd oder zu Fu\u00df in die sch\u00f6nsten Berge zu reisen, sich auf den touristischen Basen oder auf den Kurorten zu erholen, mit den Mineralw\u00e4ssern eine Kur zu machen, gleichzeitig im Schwarzen Meer zu schwimmen, oder die Schneeberge mit dem Ski herunterzusteigen.<\/p>\n<\/div>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Lage Westk\u00fcste des Schwarzen Meeres. 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